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Microsoft Live Writer mit Wordpressunterstützung

Ich bin doch immer wieder erstaunt was es nicht alles gibt. Microsoft bietet eine Anwendung , den Microsoft Live Writer  in der finalen Version, zur komfortablen Erstellung von Blogbeiträgen für verschiedene Blogsysteme untern anderem Wordpress. Livewriter kann mehrere Blogs in Form von Profilen verwalten. Laut Microsoft kann Live Writer für “die meisten” Blogsysteme eingesetzt werden.

Die Installation funktionierte auf Vista Business problemlos und auch die Anbindung an Wordpress durch den Installationswizard verlangte nur nach URL, Benutzername und Passwort. Für mich besonders praktisch die ala Word integrierte Rechtschreibprüfung. Wobei mir das Word Rechtschreib?Prüfung Spanisch vorkommt. ;o)

Das Look & Feel ist schick, eine bessere Bezeichnung fällt mir gerade nicht ein.

Ich kann zwischen verschiedenen Ansichten wechseln, Normal, Weblayout, Webvorschau und HTML-Code. In der Ansicht Weblayout greift Live Writer auf das WP Theme CSS zurück. Ich kann Links, Bilder, Tabellen, Maps, Tags und Videos einfügen. Textformatierungen sind umfangreich möglich. Es besteht auch die Möglichkeit Plugins zur Erweiterung zu installieren, leider bietet der Server zur Zeit noch keine. Beiträge können als Entwurf lokal oder auf dem Server und als veröffentlicht direkt auf dem Server gespeichert werden.

Live Writer stellt eine gute Alternative zum WYSIWYG Editor dar, sehr empfehlenswert.

 

MS Backup Repair rettet defekte BKF Files

Der Supergau , der Worth-Case, Datensicherungen werden in der Regel gemacht, aber Versuche der Rücksicherung oftmals nicht.

Backups mit NT-Backup erzeugen BKF-Files. Allerdings sind diese häufig nicht wirklich brauchbar und produzieren Fehlermedlungen. Hier hilft MS Backup Repair Advanced BKF Recovery & BKF File Reader Software Tool.

Ich habe dieses Tool für gerademal 79,00 Euro selber mit einem 95GB BKF Files eines Windows Server 2003 getestet. Das File war mit NTBackup nicht mehr zu öffnen. Das Einlesen der 95GB geschah in nur 15 Minuten. Augenscheinlich waren alle Dateien von 3 Partitionen vorhanden. Ich brauchte nur 2 kleine Files, dieses konnte ich problemlos wiederherstellen.

Wenn man bedenkt wie oft man nach Lösungen sucht und testet und noch ein Workaround und wieviel Zeit dabei verloren geht, hat mich diese Software überzeugt.

 

Vista SP1 RTM behebt Probleme mit PPTP und FTP

Wie in diversen Blogs und Foren bereits ausführlich beschrieben, lässt sich das Vista Service Pack 1 durch Manipulation der Registry vor der offiziellen Auslieferung durch Microsoft installieren.

Auch ich habe mich aus zwei bestimmten Gründen dazu entschieden das Update durchzuführen.

VPN – Zugriff per PPTP auf  Windows Server 2003 SP2 von Vista Business

Hier gibt es ein erhebliches Problem. Nach Einrichtung von Routing und RAS auf dem 2003 Server und Verbindung von Windows Vista mit dem Vista VPN-Client gab es ein unschönes Phenomen festzustellen. Der SMB Zugriff, also Zugriff auf ein Netzlaufwerk oder UNC-Pfad war nicht möglich. Eine Verbindung zum Exchangeserver funktionierte dagegen einwandfrei.

Nach langem hin und her habe ich mir zunächst mit einem Registry-Hack beholfen.

Achtung! Manipulation der Registry auf eigene Gefahr!

Der Registryeditor muss mit Administratorenrechten ausgeführt werden.

  • Start–>Ausführen–>Regedit
  • HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\netbt\Linkage
  • Aus dem REG_MULTI_SZ Eintrag “bind” über Ändern den Inhalt kopieren und nach
  • HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\smb\Linkage “bind” einfügen
  • System neustarten

 Jetzt sollte der Zugriff per PPTP auf SMB und UNC kein Problem mehr darstellen.

FTP Upload größerer Dateien mit Filezilla

Auch hier hatte ich erhebliche Probleme mit Vista Business. Weder mit Lan noch WLAN war es mir möglich größere Dateien zu transferieren. Der Fehler war auch nicht anhand der Dateigröße zu reproduzieren. Wenn es in die 100KB ging brach der Transfer ab.

Leider konnte ich zu diesem Problem keinen Workaround finden. Also habe ich unter VM-Ware Vista Business frisch installiert und mit dem besagten Registry-Hack Vista SP1 RTM installiert.

Die o.g. Probleme sind in meiner Testinstalltion vor SP1 vorhanden und nach SP1 beseitigt. Das konnte ich ganz klar feststellen. Danach habe ich SP1 auf meinem Notebook installiert, den PPTP Registry-Hack hatte ich zuvor rückgängig gemacht. Auch hier behob SP1 die besagten Fehler.

 

Windows Vista SP1 und Windows Server 2008 werden ab sofort an Partner geliefert

Offizielle Pressemeldung Microsoft Deutschland. 

In Kürze stehen neue Versionen auch Privat- und Unternehmenskunden zur Verfügung

Unterschleißheim, 4. Februar 2008. Microsoft liefert ab heute die finalen Versionen von Windows Vista Service Pack 1 (SP1) und Windows Server 2008 an Hardware- und Software-Hersteller aus. Mit dem Release to Manufacturing (RTM) können etwa OEM-Partner (Original Equipment Manufacturer) die beiden Lösungen auf ihren Computern vorinstallieren oder Entwickler ihre Software mit den finalen Versionen testen und daran anpassen. Neukäufer von Windows Vista erhalten das Service Pack 1 in wenigen Wochen über neue PCs sowie in der ersten Jahreshälfte 2008 als Einzelprodukt im Handel. Windows Vista SP1 steht in Kürze auch über Windows Update und eine Installationsdatei im Internet zur Verfügung.

Microsoft arbeitet ständig an der Aktualisierung von Windows Vista, zum Beispiel durch Sicherheitsupdates, Kompatibilitäts- und Funktionserweiterungen. Diese werden über Windows Update zur Verfügung gestellt. Eine Zusammenfassung der Aktualisierungen bietet das Windows Vista Service Pack 1 (SP1). Es enthält Verbesserungen bei Sicherheit, Zuverlässigkeit, Leistungsfähigkeit und Kompatibilität. Es bietet auch zahlreiche Erweiterungen für bestehende Funktionen.

Windows Server 2008 stellt eine sichere, stabile Plattform für die Erstellung und den Einsatz anspruchsvoller Anwendungen bereit. Zudem bildet er ein leistungsfähiges Fundament für Webapplikationen der nächsten Generation. Neue Sicherheitsfunktionen, verbesserte Verwaltungs- und Web-Tools, Entwicklerunterstützung für neue Plattformen sowie der Zugriff auf relevante Informationen im gesamten Unternehmen ermöglichen innovative Geschäftslösungen. Durch die Virtualisierungstechnologie von Windows Server 2008 lassen sich Kosten reduzieren, die Hardwareauslastung steigern, die Infrastruktur optimieren, die Verwaltung vereinfachen und die Serververfügbarkeit verbessern.

Da wichtige und nützliche Updates bereits verfügbar sind, müssen Unternehmen nicht auf SP1 warten, bis sie Windows Vista kaufen. Dies bestätigen die Analysten von Gartner: “Microsoft ist sehr erfahren in der Bereitstellung von Aktualisierungen über Services wie Windows Update, Microsoft Update und Automatisches Update. Organisationen sollten SP1 in ihren Test- und Installationsplänen berücksichtigen, aber nicht die Windows Vista-Installation auf neuen PCs deutlich hinauszögern, indem sie auf SP1 warten.”

Mehr Sicherheit

Eine aktuelle Studie von CSO hat ermittelt, dass Windows Vista deutlich sicherer ist als Windows XP. Sie ermittelte in den ersten sechs Monaten bei Windows Vista nur 12 Schwachstellen und bei Windows XP 36.  Die vollständige Studie gibt es unter http://www.csoonline.com/pdf/6_Month_Vista_Vuln_Report.pdf.

Das SP1 umfasst neben allen Sicherheitsaktualisierungen, die über Windows Update verfügbar sind, weitere Verbesserungen. So wurde die BitLocker-Funktion verbessert, so dass jetzt auch weitere Laufwerke neben dem Bootlaufwerk verschlüsselt werden können. Weitere technische Details zu Verbesserungen stellt Microsoft auf TechNet zur Verfügung.

Größere Kompatibilität

Windows Vista SP1 unterstützt fast 80.000 Geräte und Komponenten. Mehr als 15.000 Geräte von über 600 Partnern sind mit dem Windows Vista-Logo zertifiziert. Mehr als 150 unternehmenskritische Anwendungen von bekannten Software-Herstellern unterstützen Windows Vista, darunter die wichtigsten fünf Sicherheits-Applikationen. 98 der Top 100-Handelsapplikationen sowie 48 der 50 populärsten Programme für Konsumenten und kleine Unternehmen auf Download.com laufen auf Windows Vista SP1.

Windows Vista SP1 bietet deutliche Verbesserungen in Hardware- und Geräte-Kompatibilität. Zusätzlich zu bereits veröffentlichten Updates enthält SP1 Lösungen, für spezifische Zuverlässigkeits- und Performance-Themen. Sie unterstützen neue Typen von Hardware und erweitern den Support verschiedener neuer Standards. SP1 wird es für IT-Administratoren weiter vereinfachen, Windows Vista zu installieren und zu verwalten.

Höhere Leistung

Windows Vista SP1 verbessert die Antwortzeiten generell. Die Nutzer werden dies aber besonders in folgenden Szenarien merken: beim Kopieren und Entpacken von Dateien, der Reaktivierung aus dem Schlaf- oder Standby-Modus, der Leistung Domain-gekoppelter PCs, wenn sie offline von der Domain laufen, sowie bei der Verlängerung der Akku-Laufzeit. Zudem verkürzt es die Einwahlzeit zwischen der Eingabe von STRG+ALT+Entf und des Passworts.

Installation

In Kürze können Kunden Windows Vista SP 1 auf drei Wegen erhalten:

  • Windows Update lädt SP1 herunter und installiert es. Dies benötigt relativ wenig Bandbreite, da nur die Änderungen durchgeführt werden, die auf dem jeweiligen Computer nötig sind. Daher enthält es in der Regel nur eine Sprache und umfasst etwa 60 MB.
  • Stand-alone-Installation verläuft über eine eigenständige Datei, die der Nutzer herunterlädt und installiert. Der Download umfasst etwa 550 MB für 32-bit-Systeme und 850 MB für 64-bit-Systeme, da die Datei alle 36 Sprachen enthält sowie mehr Daten als nur die geänderten Dateien zwischen Windows Vista und Windows Vista SP1. Diese Methode bietet jedoch Vorteile bei fehlender oder limitierter Internet-Verbindung sowie bei Serien-Installationen mit Hilfe von Deployment-Tools wie Systems Management Server 2003 (SMS) oder System Center Configuration Manager 2007 (SCCM).
  • Integrierte Installation bedeutet, dass SP1 in ein Betriebssystem integriert ist und beide Dateien gleichzeitig installiert werden. Sie bietet Vorteile bei der Aktualisierung von Windows XP-PCs sowie bei Computer ohne Betriebssystem.

Empfehlungen

Privatkunden empfiehlt Microsoft grundsätzlich, immer Windows Update zu aktivieren, um schnell die wichtigsten Sicherheitspatches zu erhalten. Alternativ können sie zu einem späteren Zeitpunkt das Service Pack 1 manuell unter Windows Update oder im Download Center herunterladen. Kleine Unternehmen sollten in der Regel genauso wie Privatkunden verfahren. Unternehmenskunden mit Volumenlizenzverträgen können das Service Pack über ihren MVLS-Zugang herunterladen und erhalten es im Rahmen der Select-Datenträgerlieferungen.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zur Installation und zu den Funktionen von Windows Vista SP1 gibt es unter http://technet.microsoft.com/windowsvista/bb738089.aspx.